Dienstleistung

Sihot schafft mehr Optionen im Zahlungsverkehr

Portrait von Carsten Wernet
Carsten Wernet, CEO der Unternehmensgruppe Sihot. (Foto: © Sihot)
Der Hotelmanagementsoftwareanbieter will der Branche neue Möglichkeiten eröffnen. Mittels der Sihot.Payengine soll die Zahlungsabwicklung für Hotels und Gastronomiebetriebe deutlich vereinfacht werden. 
Dienstag, 21.05.2024, 10:11 Uhr, Autor: Christine Hintersdorf

Sihot.Payengine fungiert dabei als Zahlungsaggregator, der die Zahlungsabwicklung vereinfacht. Das System kann mehrere Zahlungsdienstleister (PSPs) – auch Payment Services Providers (PSP) genannt – verwalten.

Mehr Wahlmöglichkeiten

Somit haben die Betriebe aus dem Gastgewerbe mehrere Optionen, anstatt auf einen einzigen Anbieter beschränkt zu sein. Das neue Tool von Sihot bietet nun ein zentral verwaltetes Zahlungssystem, über das alle Daten laufen, für eine höhere betriebliche Effizienz, Kosteneinsparungen sowie mehr Sicherheit für Finanz- und Buchhaltungsabteilungen.

Mit Sihot.Payengine können Hotels ihren Kunden darüber hinaus das Omnichannel-Zahlungserlebnis bzw. ein nahtloses kanalübergreifendes Zahlungserlebnis über physische Terminals oder über E-Commerce- und Zahlungs-Apps ermöglichen. Dabei sind eine breite Palette von PSPs wählbar, die ihren Vorlieben entsprechen sowie auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen.

„Wir haben Sihot.Payengine entwickelt, um Hoteliers die Wahl zu ermöglichen, mit welchen PSPs sie für ihr Geschäftsmodell zusammenarbeiten möchten. Wir sind eines der wenigen Hotelmanagementsysteme auf dem Markt, das gegenüber Zahlungsanbietern unabhängig ist“, so Carsten Wernet, CEO der Unternehmensgruppe Sihot.

Mehr Effizienz in Tagesgeschäft

Heutzutage besteht für Hotels ein wachsender Bedarf, mit einer Vielzahl von PSPs zusammenzuarbeiten. Dabei sind jedoch einige digitale Zahlungskanäle und regionaler Zahlungsplattformen zu berücksichtigen. Mit der Cloud Native API von Sihot können PSPs jetzt schnell eine Verbindung zu dem Zahlungsaggregator herstellen und sich in der kompletten Produktsuite integrieren. 

Für Hotels bedeutet die Integration von unterschiedlichen Payment Services Providers in das Hotelmanagementsystem, dass sie mithilfe digitaler Rechnungen und Belege schnellere Checkout- und Abrechnungsprozesse ermöglichen können. Darüber hinaus ist die Sicherheit von Zahlungsdaten der Gäste garantiert. 

Datenschutz und Sicherheit gewährleisten

Sihot.Payengine nutzt die Tokenisierung, ein Verfahren, bei dem Daten durch andere Daten ersetzt werden, um gespeicherte Kreditkarteninformationen zu verschleiern. Gleichzeitig werden wiederholte Zahlungen oder eine größere Auswahl an Zahlungsmethoden ermöglicht.

Hotels stellen zudem so sicher, dass Zahlungen vorab autorisiert sowie Kundendaten im Treueprogramm vollständig PCI-konform und DSGVO-geschützt sind.

Carsten Wernet fügt hinzu: „Wir wissen aus Erfahrung, dass Menschen mehr ausgeben, wenn die Zahlungsmöglichkeiten einfacher gestaltet sind. Unser Zahlungsaggregator ermöglicht es Hotels eine breite Palette von Zahlungsoptionen zu integrieren, die durch eine größere Auswahl für ein attraktiveres Gasterlebnis sorgen.“

(Sihot/CHHI)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Kartenzahlung an der Rezeption
Payment Services Regulation
Payment Services Regulation

EU-Zahlungsdiensteverordnung: IHA warnt vor bedingungslosem Rückerstattungsrecht

EU-Rat und Kommission planen eine Neuregelung der EU-Zahlungsdiensteverordnung. Der Hotelverband Deutschland (IHA) und der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchten hierbei gravierende Risiken für Hotellerie und Gastronomie.
Bitcoin
Zahlungsmittel
Zahlungsmittel

Kryptowährungen halten Einzug in die Hotellerie

Als eine der ersten Hotelketten akzeptiert Soneva ab sofort die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum in jedem seiner Resorts auf den Malediven und in Thailand. Der Service soll den Zahlungsprozess vereinfachen und Gästen zusätzliche Flexibilität bieten.
Bodo Janssen, Upstalsboom Gruppe
Faire Bezahlung in der Hotellerie
Faire Bezahlung in der Hotellerie

Gehaltsanpassung für alle Upstalsboom-Mitarbeiter

Bodo Janssen, Geschäftsführer der Upstalsboom-Gruppe, gleicht die Gehälter seiner Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern auf „Westniveau“ an. Außerdem führt er einen neuen verbindlichen Mindestlohn in seinen Hotels ein.
Villa N von Benko
Hotelpläne
Hotelpläne

Benkos Villa könnte ein Hotel werden

Die frühere „Villa N“ war der Familiensitz von Ex-Milliardär René Benko. Das Anwesen in Innsbruck-Igls gehört zur Insolvenzmasse. Nun wird geprüft, ob es künftig als Hotel genutzt werden kann.
Tryp by Wyndham The Hague Scheveningen
Hoteleröffnung
Hoteleröffnung

Tryp by Wyndham eröffnet an der Küste von Den Haag

Mit dem Tryp by Wyndham The Hague Scheveningen eröffnet Wyndham ein neu positioniertes Lifestylehotel in den Niederlanden. Das Haus an der Nordseeküste verbindet historische Substanz mit einem designorientierten Boutique-Erlebnis und erweitert die Präsenz der Marke an einem Standort mit ganzjähriger Leisure- und Business-Nachfrage.
Gstaad Palace
Auszeichnung
Auszeichnung

Gstaad Palace verteidigt Platz 1 im Bilanz Hotelranking

Das Fünf-Sterne-Superior-Haus führt das Hotelranking der „Bilanz“ zum vierten Mal in Folge an. Zugleich meldet das Haus einen starken Sommerstart und positive Resonanz auf das neue Restaurant Gildo’s al Fresco.
Palais Coburg
Wiedereröffnung
Wiedereröffnung

Palais Coburg öffnet wieder in Wien

Ab dem 3. August 2026 empfängt das Palais Coburg wieder Hotelgäste. Das Wiener Haus wird künftig als privates Gästehaus mit 36 individuell gestalteten Suiten, Spa und persönlichem Service geführt.
Alpenhof Murnau
Modernisierung
Modernisierung

Nach Eigentümerwechsel: Alpenhof Murnau investiert rund 500.000 Euro

Erst Anfang des Jahres hat Peter Inselkammer die Immobilie des traditionsreichen Fünf-Sterne-Resorts am Staffelsee übernommen. Gemeinsam mit Hotelchef und Pächter Christian Bär hat er nun erste gemeinsame Vorhaben umgesetzt. Rund eine halbe Million Euro flossen in den Gästekomfort.
Strandhotel Sylt
Übernahme
Übernahme

Heimatquartier Hotels übernehmen Strandhotel Sylt

Das Traditionshaus in Westerland wird Teil der inhabergeführten Hotelgruppe. Ab Herbst 2027 soll es umfassend modernisiert und zu einem Full-Service-Hotel weiterentwickelt werden.