Stayery kommt mit 105 Apartments nach München
Die Serviced-Apartment-Marke Stayery erweitert ihr Portfolio um einen Standort in München. Am Oberwiesenfeld 7 im Stadtbezirk Moosach sollen Anfang 2027 insgesamt 105 Design-Apartments eröffnen. Dafür mietet das Berliner Unternehmen ein bestehendes Apartmenthaus von der Opes Immobilien Gruppe und entwickelt es zum eigenen Konzept weiter.
Mit dem Markteintritt erschließt Stayery eine weitere wichtige deutsche Wirtschafts- und Tourismusmetropole. Die Expansion richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Gäste, die München für Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen oder längere Aufenthalte besuchen.
105 Apartments für Kurz- und Langzeitaufenthalte
Das 2018 errichtete Gebäude wird auf rund 3.850 Quadratmetern an den Designstandard der Marke angepasst. Innerhalb von etwa drei Monaten sollen 105 Apartments in drei Kategorien entstehen. Die Einheiten sind zwischen 17 und 30 Quadratmeter groß und für Aufenthalte von einer Nacht bis zu sechs Monaten ausgelegt.
Alle Apartments erhalten eine eigene Küchenzeile sowie einen Wohn- und Arbeitsbereich. Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss. Geplant sind eine Lounge mit Coworking-Bereich, eine Gästewäscherei und ein Self-Service-Kiosk.
Zum Betriebskonzept gehören außerdem ein digitaler Self-Check-in und persönliche Ansprechpartner vor Ort. Damit verbindet Stayery digitale Prozesse mit einem ergänzenden Serviceangebot für die Gäste.
Standort am Olympiapark richtet sich an Geschäfts- und Freizeitreisende
Die Lage an der Moosacher Straße soll unterschiedliche Nachfragegruppen ansprechen. Die U-Bahn-Station Oberwiesenfeld der Linie U3 befindet sich direkt vor dem Gebäude und ermöglicht eine Verbindung in die Münchner Innenstadt.
Auch der Olympiapark mit dem Olympiastadion, der Olympiahalle und dem SAP Garden liegt in der Nähe. Davon könnten insbesondere Gäste profitieren, die Konzerte oder Sportveranstaltungen besuchen. Für Geschäftsreisende sind die nahe gelegenen Unternehmensstandorte im Münchner Norden, darunter BMW, relevant. Die Anbindung an die A9 und den Frankfurter Ring ergänzt die Erreichbarkeit mit dem Auto.
Stayery setzt bei der Expansion auf Bestandsimmobilien
Das Münchner Projekt ist nach Unternehmensangaben bereits das zehnte Konversionsprojekt von Stayery und die fünfte Übernahme eines bestehenden Hospitality-Betriebs. Statt einen Neubau zu errichten, entwickelt die Marke damit eine vorhandene Immobilie für das eigene Beherbergungskonzept weiter.
Die Zusammenarbeit mit der Opes Immobilien Gruppe folgt dabei dem Ansatz, bestehende Objekte weiterzuentwickeln und langfristig im eigenen Bestand zu halten. Nach dem geplanten Start am Olympiapark sollen schon bald weitere Stayery-Standorte in Münchner Innenstadtlagen folgen.
(Stayery/KAGI)