Wien treibt Österreichs Hoteltransaktionen auf ein neues Niveau
Der Hotelimmobilienspezialist Christie & Co hat heute seinen neuen Bericht zum Hoteltransaktionsmarkt Österreich 2025 veröffentlicht. Der Bericht bestätigt, dass 2025 rund 480 Millionen Euro in Hotelimmobilien investiert wurden – ein Plus von 43 % gegenüber dem Vorjahr.
Ungefähr vier Fünftel des Gesamtvolumens entfielen auf Wien, maßgeblich geprägt durch die Verkäufe des Vienna Marriott Hotel und des The Ritz-Carlton, Vienna. Auch im Rest Österreichs kam es zu relevanten Transaktionen, darunter zum Beispiel das Meininger Salzburg und das Motel One Linz-Hauptplatz.
Hervorzuheben ist die Rückkehr internationaler Käufer: Während 2024 noch österreichische Investoren dominierten, sind 2025 rund 77 % des Transaktionsvolumens von Käufern, die aus dem Ausland stammen – vor allem aus Deutschland und der Schweiz. Stabilere Finanzierungsbedingungen und eine starke operative Performance der Hotels unterstützten laut Christie & Co diese Entwicklung.
Positive Erwartungen für 2026
Segmentseitig floss mehr als die Hälfte des Volumens in Upper-Upscale- und Luxushotels, während in den Upscale- und Midscale-Segmenten die meisten Transaktionen gemessen nach der Anzahl verzeichnet wurden. Hinsichtlich der Renditen zeigte sich eine leichte Verbesserung: Core-Assets lagen 2025 teilweise bereits um 5 % und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres, was laut Christie & Co auf eine moderat zunehmende Nachfrage institutioneller Investoren hindeutet.
„Mit Blick auf 2026 erwarten wir ein äußerst aktives Transaktionsjahr, insbesondere in Wien“, sagt Elena Berwanger, Consultant Investment & Letting bei Christie & Co. „Mehrere großvolumige, markenstarke Hotels wie das Andaz, das Grand Hotel und das Park Hyatt befinden sich bereits in laufenden Prozessen und zum Teil unmittelbar vor Abschluss. Das unterstreicht die starke Nachfrage im Premiumsegment und die anhaltende Attraktivität des Wiener Marktes für internationale Investoren.“
(Christie & Co/SAKL)