Nach Kritik

Booking zahlt Corona-Hilfen zurück

Website von Booking.com auf den Handy
Booking.com steht erneut in der Kritik: Sie zahlten hohe Summe an die Konzernchefs und erhielten gleichzeitig Corona-Hilfen. (Foto: © PixieMe/stock.adobe.com)
Booking.com zahlt insgesamt 110 Millionen Dollar staatliche Hilfen zurück. Zuvor war das Unternehmen in Kritik geraten, da es im vergangenen Jahr hohe Summe an die Konzernchefs ausgezahlt hatte.
Montag, 07.06.2021, 10:09 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz

Booking zahlt 110 Millionen Dollar Corona-Hilfen zurück – 78 Millionen davon in den Niederlanden. Damit reagiert das Unternehmen auf die Kritik an der Vergütung der Konzernchefs: Glen Fogel hatte im vergangenen Jahr 7,1 Millionen Dollar erhalten, Finanzchef Goulden 24 Millionen.

Der Konzern erklärte, das entsprechende Zahlungen, die vor allem über Aktienoptionen gewährt würden, in der Branche üblich seien, man habe aber die Stimmen aus den Niederlanden gehört und erst genommen. Booking hatte vergangenes Jahr einen operativen Verlust von 12,5 Milliarden Dollar verbucht.

(Handelsblatt/NZ)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Zwei Bergwanderer
Umfrage
Umfrage

Die 7 großen Reisetrends für 2023

Wie verreist Deutschland im Jahr 2023? Booking.com hat dazu eine Umfrage in Auftrag gegeben. Dabei konnten 7 Reisetrends ermittelt werden.
Das operative Geschäft verzeichnet seit den ersten Monaten des Kalenderjahres eine weiterhin gute Nachfrage und eine hohe Buchungsdynamik. (Foto: © nmann77/stock.adobe.com)
Corona-Hilfen
Corona-Hilfen

TUI Konzern gibt erste Kreditlinien zurück

Wie angekündigt, gibt die TUI am 1. April den ersten Teil der während der Pandemie bereitgestellten Kreditlinien zurück. Die von der Bundesregierung und den privaten Banken zur Verfügung gestellten Finanzmittel werden um rund 700 Millionen Euro reduziert.
Frau in der Natur
Tourismus
Tourismus

Kennzeichnung für nachhaltiges Reisen

Booking.com kündigte die Einführung der Kennzeichnung für nachhaltiges Reisen an, eine vertrauenswürdige, global relevante Maßnahme, die Reisenden weltweit wertvolle Informationen für eine nachhaltigere Reiseentscheidung bietet. 
Rechner mit der Aufschrift Coronavirus
Förderprogramm
Förderprogramm

Zwei Millionen für Sachsens Tourismus

Ergänzend zu den Corona-Hilfen des Bundes will Sachsen touristischen Betrieben weitere zwei Millionen Euro zur Verfügung stellen. Mit dem Förderprogramm soll der Neustart der Branche sowie die damit verbundenen Modellprojekte unterstützt werden.
Person scannt Reisepass mit dem Smartphone für den digitalen Self-Check-in in einer Unterkunft.
Innovation
Innovation

Garmisch-Partenkirchen startet digitalen Self-Check-in

Garmisch-Partenkirchen erweitert seinen Gästeservice um eine neue Lösung, die Ankunftsprozesse vereinfachen und Gastgeber organisatorisch unterstützen soll.
Frau im Elektrorollstuhl zieht einen Rollkoffer auf einer barrierefrei gestalteten Straße mit Passanten im Hintergrund.
Integration
Integration

Reisen für Alle stärkt barrierefreien Tourismus

Mit dem Kennzeichnungs- und Informationssystem „Reisen für Alle“ sollen verlässliche Informationen zur Barrierefreiheit touristischer Angebote bereitgestellt werden. Ein neu einberufener Beirat begleitet das System künftig beratend bei strategischen und inhaltlichen Fragen.
Frau steht vor dem Rathaus München
Umfrage
Umfrage

Reiselust der Deutschen bleibt ungebrochen

Die Deutschen sind so reiselustig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das zeigt eine repräsentative Umfrage. Doch es muss kein Fernziel sein. In den vergangenen Jahren blieben viele Urlauber in Deutschland.
Gründung Tourismusverband Oberlausitz
Neugründung
Neugründung

Oberlausitz gründet eigenen Tourismusverband

32 Mitglieder hat der neue Tourismusverband Oberlausitz. Besonders kleine Kommunen sollen von seiner Arbeit profitieren.
Guido Zöllick, Angela Inselkammer und Dr. Thomas Geppert
Bewertung
Bewertung

Dehoga zur Tourismusstrategie: „Die Richtung stimmt – jetzt zählt das Tempo“

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett die neue Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung beschlossen. Der Dehoga bewertet diesen Beschluss als starkes Signal für den Tourismusstandort Deutschland.