Europa-Park plant neue Euro-Mir bis 2028
Der Europa-Park will die Kult-Achterbahn Euro-Mir vollständig neu bauen. Dabei soll die Anlage stellenweise deutlich höher werden als bisher. Der entsprechende Bauantrag soll am kommenden Montag im Gemeinderat der Gemeinde Rust thematisiert werden.
Wie aus einer Beschlussvorlage der Gemeinde hervorgeht, sollen die markanten fünf Glastürme der Achterbahn erhalten bleiben. Der höchste Turm soll künftig jedoch den bisherigen höchsten Turm um etwa neun Meter überragen.
Gastronomieturm und weitere Attraktion vorgesehen
Neben der eigentlichen Achterbahn sind laut der Beschlussvorlage mehrere weitere Angebote geplant. Dazu gehören Bahnhofs- und Ausstellungsgebäude, ein Shop sowie eine zweite Attraktion.
In einem der fünf Türme soll zudem ein gastronomisches Angebot entstehen. Der Europa-Park bestätigte auf Anfrage, dass neben der Achterbahn weitere Angebote vorgesehen sind. Zu konkreten Details äußerte sich der Freizeitpark jedoch nicht.
Abbau nach der laufenden Saison
Noch bis Anfang kommenden Jahres soll die bisherige Euro-Mir in Betrieb bleiben. Anschließend wird die Achterbahn nach rund 30 Betriebsjahren abgebaut und neu errichtet.
Die Anlage soll künftig das Herzstück eines neuen Weltraum-Themenbereichs bilden. Für das Projekt arbeitet der Europa-Park mit der Europäischen Weltraumorganisation Esa zusammen. Die Fertigstellung der neuen Achterbahn ist für das Jahr 2028 vorgesehen.
Der Europa-Park in der südbadischen Gemeinde Rust nahe Freiburg ist Deutschlands größter Freizeitpark. Er bietet mehr als 100 Attraktionen und Shows und feierte im vergangenen Juli sein 50-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben begrüßte der Park im vergangenen Jahr mehr als sieben Millionen Besucher.
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(dpa/ SAHO)