Fußball-WM 2026

Halle lockert Regeln für Public Viewing zur WM

Public-Viewing im Außenbereich
Zur Fußball-WM gelten in Halle verlängerte Öffnungszeiten für Freisitze von Gaststätten. (Foto: © Lydia Geissler/stock.adobe.com)
In Halle dürfen Gaststätten während der Fußball-WM ihre Freisitze bei bestimmten Spielen länger geöffnet lassen. Für Wirte und Gäste gelten jedoch klare Vorgaben – und in Magdeburg gibt es eine etwas andere Regelung.
Freitag, 05.06.2026, 09:13 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Gaststätten in Halle erhalten während der Fußball-WM mehr Spielraum für Public-Viewing-Angebote im Außenbereich. Wie die Stadt mitteilte, wurden die Öffnungszeiten für Freisitze während der WM vom 11. Juni bis 19. Juli per Allgemeinverfügung ausgeweitet.

Demnach dürfen Gaststätten mit genehmigten Außenbereichen bei öffentlichen Übertragungen von WM-Partien, die spätestens um 22.00 Uhr beginnen, ihre Freisitze bis zu 60 Minuten nach Spielende geöffnet lassen.

Unterschiedliche Regelungen in Halle und Magdeburg

In Magdeburg gibt es bislang keine vergleichbare Allgemeinverfügung. Nach Angaben der Stadt liegen derzeit weder Anmeldungen noch Anfragen für größere Public-Viewing-Veranstaltungen privater Anbieter vor. Öffentliche Übertragungen im Freien müssen dort mindestens zwei Wochen vor Beginn beim Ordnungsamt angezeigt werden.

Für Gaststätten mit Außenbereichen gilt in Magdeburg das Gewerbe- und Gaststättenrecht. Wer Spiele nach 22.00 Uhr im Freien zeigen möchte, soll sich vorab mit dem Ordnungsamt in Verbindung setzen. Mögliche Ausnahmen würden im Einzelfall geprüft. Zudem gilt für Freisitze grundsätzlich eine Sperrzeit ab 1.00 Uhr.

Lärmschutz bleibt Pflicht

Allerdings gelten Auflagen zum Lärmschutz. So müssen Lautsprecher so ausgerichtet werden, dass Anwohner möglichst wenig beeinträchtigt werden. Fanfaren, Trommeln, Trillerpfeifen und ähnliche lärmerzeugende Geräte sind auf den Freiflächen nicht erlaubt. Auch Kommentare und Spielanalysen dürfen nur in begrenztem Umfang übertragen werden.

Die Regelung tritt nach Angaben der Stadt am 6. Juni in Kraft.

(dpa/SAKL)

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