
Südamerikanische Häppchenkultur in Frankfurt
Tacos gibt’s auch im Greta Oto, dem Hotelrestaurant des JW Marriott in Frankfurt, sogar als Dreierlei mit unterschiedlichen Mehlen. Die Klientel ist, unweit der Einkaufsmeile Zeil, einerseits international. Andererseits kommen die Locals zum Afterwork-Drink in die lichtdurchflutete Bar im ersten Stock. Semir Zenunovic, Director Food and Beverage, meint, „das lateinamerikanische Lebensgefühl – teilen, locker drauf sein, viel kommunizieren –“ ließe sich durch diese Küche besonders gut zelebrieren.
Und was gibt’s zu Drinks und Geselligkeit, bevor es in die Nacht geht? Ceviche mit Mahi-Mahi, brasilianische Käsebällchen, selbst gebackene Brioche mit Popcorn und Chili, Cracker mit gebeiztem Roastbeef und Nussbutter, Fischküchlein mit Bacalao, selbstverständlich marinierten Thun, aber auch rohe Garnelen, mariniert in Tomatenessenz.
Sind Sie schon Wiesn-ready?
Bei Frostkrone hat man die sehr nett benamsten Emmentaler Berge als neue Appetithappen ausgemacht: Knuspriges in Bergform, gefüllt mit Emmentaler Käse, dazu gibt’s einen Preiselbeerdip. Galbani hat Mozzarellabällchen im Angebot, knusprig frittiert. Bei Salomon offeriert man von Hand gerollte Schnitzelröllchen. Gefüllt mit Obazda – einem Wiesn-Muss – sind die knusprig gebratenen Schnitzel eine ernstzunehmende Grundlage für die Maß Bier, bleiben aber auf Snackbasis.

Bei Develey Food Service empfiehlt sich für die Wiesn-Premiere eine vegane Nacho-Soße – schon aufgrund des praktischen Handlings und des vielseitigen Einsatzes. Sie lässt sich heiß und kalt verwenden und wird von Develey besonders für Dips, als Topping für Loaded Fries und zum Ausgarnieren empfohlen. Auch praktisch: Die Nacho-Soße enthält keine kennzeichnungspflichtigen Allergene, was die Gastkommunikation und das Handling in der Küche sehr erleichtert. Mit dem Grillweltmeister RealSmokeBBQ hat Develey dazu noch ein Tex-Mex-Flatbread rezeptiert, das sich perfekt für Fingerfood eignet.
Was drunter ist, zählt auch
Im neuen Kochbuch „Aperitivo“ (im Gräfe und Unzer Verlag erschienen) stellt Autorin Tanja Dusy gefüllte frittierte Oliven und ein fein gehacktes, nicht gewolftes Tartar mit feiner Trüffelmayonnaise und deftigen Kapern vor, ebenso einen No-Brainer: die Focaccia. 10 g Frischhefe, einen Teelöffel Zucker, 600 g Doppio Zero, 100 ml Olivenöl, Salz und acht Stunden Ruhezeit.
Dann ist der Teig backfertig bei 230 °C und kann nach dem Auskühlen nach Gusto belegt werden, z. B. mit Sardellen, Burrata und Rucola oder Gorgonzola, Rucola und halbierten Trauben oder mit Fenchelsalami, eingelegten Artischocken und Parmesanspänen.
Wenn für das hauseigene Brot im stressigen Gastroalltag mal keine Zeit ist, hilft das neue Demi-Baguette von Bridor aus, das speziell für die Snackkultur entwickelt wurde. Es enthält französisches Weizenmehl und geröstetes Maismehl. Letztere Spezialität stammt aus der historischen Region Bresse im Osten des Landes und ist reich an Ballast- und Mineralstoffen sowie an B-Vitaminen.