
Generationswechsel an der Spitze der HDV
Neue Führung, klare Ziele
Aufbruchsstimmung bei der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV): Im Rahmen der Frühjahrstagung Ende März in München haben die Verbandsmitglieder einen neuen Vorstand gewählt. Nach über einem Jahrzehnt an der Spitze übergab Jürgen Gangl den Vorsitz und machte Platz für eine neue Generation, die Kontinuität und frische Impulse verbinden will.
Ein bedeutender Einschnitt für die HDV: Nach insgesamt 14 Jahren im Vorstand, davon zwölf Jahre als 1. Vorsitzender, hat sich Jürgen Gangl aus der Führung des Verbandes verabschiedet. Im Rahmen der Frühjahrstagung im Leonardo Royal Hotel Munich würdigten Mitglieder und Partner sein langjähriges Engagement mit großem Dank und Respekt.
Auch Silke Spieske, bislang ebenfalls im Vorstand aktiv, trat nicht erneut zur Wahl an. Ihr Einsatz für die HDV wurde im Zuge der Veranstaltung ebenfalls besonders gewürdigt. Der personelle Wechsel war dabei keineswegs überraschend, sondern sorgfältig vorbereitet – ein Aspekt, den auch der neue Vorsitzende in seiner Antrittsrede unterstrich.
Andreas Neininger übernimmt
Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Andreas Neininger, Director of Operations bei Event Hotels, gewählt. Der bisherige 2. Vorsitzende kennt die Verbandsarbeit bestens und betonte in seiner Antrittsrede: Die Wahl sei für ihn „eine ganz große Ehre und zugleich eine ebenso große Verantwortung“. Der Führungswechsel sei dabei „bewusst wahrgenommen, diskutiert und geplant“ worden.
Unterstützt wird Neininger von einem erfahrenen und zugleich neu aufgestellten Team: Anna Mielitz, geschäftsführende Inhaberin des Hotel Nassauer Hof in Limburg, übernimmt das Amt der 2. Vorsitzenden. Wolfgang Selinger, General Manager des Le Méridien Stuttgart, wurde als Schatzmeister bestätigt. Neu im Vorstand sind Michael Artner (Der Öschberghof, Donaueschingen) und Sebastian Horn (LFPI Hospitality Group, Hamburg) als Beisitzer.
Fokus auf Austausch und Branchenstimme
Inhaltlich setzt die HDV auf Kontinuität mit neuen Impulsen. Im Fokus stehen weiterhin Netzwerk, Austausch und echter Mehrwert für die Mitglieder. Ziele seien ein „partnerschaftlicher Dialog auf Augenhöhe“ sowie eine stärkere Einbindung der Expertise innerhalb des Verbands.
Gleichzeitig will sich die HDV noch klarer als Stimme der Branche positionieren: „Geschlossenheit schafft Aufmerksamkeit“, so Neininger. Entscheidend sei dabei ein enger Schulterschluss mit anderen Verbänden und die Verständigung – national wie international.
Gemeinsam in die Zukunft
Mit dem neuen Vorstand setzt die HDV auf eine Mischung aus Erfahrung, Verlässlichkeit und neuen Ideen. Die Richtung ist klar: mehr Beteiligung der Mitglieder, stärkere Vernetzung und eine noch sichtbarere Positionierung. Oder, wie es Andreas Neininger formulierte: Zukunft entsteht nicht allein, sondern gemeinsam im Gespräch.